550 Jahre
Pfarrei St. Michael auf Seelisberg.
von
1457 – 2007


Kurzer Historischer Rückblick auf 550 Jahre Pfarreigeschichte Seelisberg.

Die bäuerliche Siedlung auf dem Berg wurde ursprünglich „Cinglin“ genannt und erscheint mit Urkunde vom 07. Mai 1262. Am 1. Brachmonat 1284 besass „Cinglin“ ein eigenes Gotteshaus, als Tochter-Kaplanei der Landes-Kirche Altdorf.

„Cinglin“ war zinspflichtig an das Fraumünster-Kloster Zürich und zehntenpflichtig an das Kloster Engelberg für die Spreitenbachschen Güter.

Weiterlesen: Die alten Pilgerwege Vor 1836, als noch keine Dampfboote den Vierwaldstättersee durchquerten, landeten manche Pilger von Luzern und Unterwalden bei dem Gehöft „Schwybogen“ und gelangten von da auf stillen Feldwegen nach Seelisberg und Sonnenberg.

Rote Markierung – Pilgerwege

Schwarze Markierung - Wege zu den Bildstöcklein

 

Seelgeräth ist ein alter Ausdruck für die Sterbesakramente. Der „Versehgang“ in der Kilchhöri (Pfarrei) der Pfarrkirche St. Michael zu Seelisberg und Spreitenbach (Die Leute „ennet dem Spreitenbach“ waren damit eingeschlossen).

Die „Gebannentage“ (Dorf-Feiertage) in der Pfarrei Seelisberg.


Es gab früher in der Pfarrei Seelisberg Jahrhundert alte Gemeindefeiertage, die neben den Muttergottestagen gefeiert wurden und „Gebannentage“ hiessen. Sie galten für die jeweiligen Tagesheiligen und waren zum Teil auch Halbfeiertage. An diesen Tagen wurde am Morgen die Messe gefeiert, und der Nachmittag war wieder ordentlicher Arbeitstag.

Schon früh wurde die Pfarrkirche mit kanonischen Bruderschaften ausgestattet, wobei auch etliche bischöfliche Ablässe einflossen.