1359 Der Pfarrkirche Altdorf verleihen 13 Bischöfe von Avignon einen Ablass von 40 Tagen. Da war auch Cinglin als Tochterkirche von Altdorf inbegriffen. Aber nur unter der Bedingung, sofern der Diözesanbischof einverstanden ist.

1360 Der Diözesanbischof Niklaus von Konstanz hat auf Anfrage der Bewohner von Cinglin diese Bewilligung gegeben.

1370 Der Generalvikar des Bischofs von Konstanz erteilt erneut ein Ablassbrief.

b_150_0_16777215_00_images_stories_Bilder_Kirche_alt_innen.jpg 1418 Am 4. März konnten sich die Seewlisperger für 34 rheinische Gulden von der Abtei Fraumünster Zürich loskaufen, unter der Bedingung, dass die Kirchgenossen von Seewlisperg den Geistlichen selber besolden und das Gotteshaus unterhalten. Ferner hatten die Kirchgenossen mit ihrem jeweiligen Geistlichen jährlich am Tag vor Christi Himmelfahrt dem Pfarrer zu Altdorf sich vorzustellen, und ihm einen Schilling auszuhändigen. Wofür der Pfarrer sie als seine Untertanen mit einer Mass gemeinen Weins bewirten soll. In diesem Loskaufsbrief erscheint zum ersten Mal der Name Seelisberg. Wie Seelisberg als Filiale von Altdorf zur selbständigen Pfarrei erhoben wurde, dafür fehlen schriftliche Belege und Nachrichten. Diese Dokumente waren im Pfarrarchiv in Altdorf abgelegt. Sie sind beim zweimaligen Brand von Altdorf verloren gegangen.

1452 Am 7. Januar haben die Seelisberger auch vom Kloster Engelberg die Ablösung der Zehntenpflicht für 12 ½ Gulden erhalten. Waren sie doch zinspflichtig für die sogenannten Spreitenbachschen Güter. (Grundstücke auf Emmetter-Gemeindegebiet westlich des Spreitenbachs).