b_150_0_16777215_00_images_stories_Bilder_Sonnenberg_neu.jpg Im Verlaufe des sechzehnten Jahrhunderts fand nach den Überlieferungen ein Knabe beim Hüten der Ziegen ein aus Holz geschnitztes Bild der hl. Jungfrau. Als der Ortspfarrer verständigt war, liess er am Fundort eine Nische bauen und die Statue hinein stellen. Bald fanden hier Gebetserhörungen statt, und man entschloss sich, eine grössere Kapelle zu bauen.

Am 7. Juli 1589 hat der hochw. Herr Balthasar, Bischof von Ascalon und Weihbischof von Konstanz, die Kapelle eingeweiht.

Bald war sie zu klein. Die Gemeinde beauftragte am 25. des Wintermonats 1665 den Maurermeister Anton Burtscher, eine neue und grössere Kapelle zu erstellen.

1667 bestätigte der Ortspfarrer Joh. Huwyler: „Am Ende des Monats August hat der Hochw. Bischof von Heliopolis und Weihbischof von Konstanz, das Gotteshaus geweiht“.

b_150_0_16777215_00_images_stories_Bilder_Zeichnungen.jpg Es fanden verschiedene kleinere und grössere Renovationen statt. Das Bild zeigt die Kapelle in ihren Ausbaustufen. Die erste und zweite Skizze der Kapelle zeigt sie jeweils auf dem Grundriss der nächst grösseren Kapelle bis hin zur heutigen.

Zwischen 1831 und 1849 wurden an der Kapelle, das Vorzeichen und der Glockenturm neu gedeckt.

1848-1849 Reparatur der Turmkugel, nachdem sie ein Soldat während der Sonderbundswirren, mit dem Stutzer durchschossen hat. Auch der Hochaltar und die beiden Seitenaltäre wurden restauriert. Das Hochaltarbild von 1677 hat der bekannte Stanser Maler Deschwanden renoviert und für die beiden Seitenaltäre schuf er neue Bilder.